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Straßentiere in Yozgat

  • 14. März 2019
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Liebe Tierfreunde,

leider verging das vergangene Jahr für die Straßentiere in unserem Heimatland sehr bestialisch und leidvoll. Die Tiere wurden sadistisch vergiftet, leidvoll, verhungernd, herrenlos, hilflos dem Hunger & Durst, kurz allen möglichen Verbrechen ausgesetzt.

Als ob all diese Grausamkeiten nicht genug wären, hat auch das eisige, schneereiche Wetter in der Türkei gegenüber den letzten Jahren einen negativen Effekt geboten. Der sogenannte “Kara Kis = Schwarzer Winter” hat seiner Bezeichnung Ehre und an dieser Bestialität große Teilnahme geleistet.

Persönlich stufe ich die Tierfreunde in drei Kategorien ein:

1. „Sinn & Zweck“ Tierfreunde
Diejenigen, die die Tiere solange Eigenbedarf & Nutzen an den Tieren bestehen im Haushalt beherbergen und sobald kein Bedarf mehr besteht bzw. bei Altersschwäche der Tiere, diese für ewig der Einsamkeit auf die Straße aussetzen & verlassen. Diese können/sind niemals echte Tierfreunde.

2. Egoistische Tierfreunde!
Diese betonen immer nur “mein” Hund, “meine” Katze jedoch nichts anderes. Sie sehen nur die eigenen im Haus gehaltenen Hunde oder Katzen und lassen diese sogar rücksichtslos mit den Straßentieren paaren. Sie beschweren sich über die Straßentiere in ihrer Gegend und können noch nicht mal ein Stück Brot entbehren. Für diese Kategorie von Tierfreunden gelten ausgesetzte Straßentiere als dreckig oder ich bezeichne es mal so, sie sorgen sich nicht um einen Hund, ein anderes Lebewesen, einen fliegenden Vogel, eine Grünfläche oder einen Wald in dem wir atmen. Sie sind egoistisch, eigennützig und haben keine Grenzen Ihrer Egos.

3. Echte Tierliebhaber!
Echte Tierfreunde sind diejenigen, die auf ihr eigenes Essen verzichten und es den Tieren geben. Wenn sie verletzte Hunde / Katzen oder andere Tiere auf der Straße entdecken, pflegen sie und unternehmen alles Mögliche um diese Tiere wieder zu genesen.
Unabhängig der Jahreszeit, ganz egal ob Sommer oder Winter, sie helfen mit ihren bloßen Händen das ganze Jahr über den Straßentieren sowie den Tieren in den Wäldern, füttern diese und heilen sie.

Sie haben ein geringes Renteneinkommen, welches sie ebenfalls teilen, sie verschulden sich sogar für kleine Lebewesen. Anstatt für sich selbst, bitten sie um Unterstützung für mit Krankheit leidende und kämpfende Katzen und Hunde und fordern uns zur Sensibilität auf. Das sind echte, ehrenamtliche Tierliebhaber ohne jegliche Erwartungen. Sie sind gewissenhafte Menschen, die äußerst sensible Empfindungen an hungernden besitzen.

Des Weiteren gibt es noch diejenigen, die sich als Mensch bezeichnen. Sie gehen davon aus, dass es keine anderen Lebewesen auf der Welt gäbe als sie selbst, sie merken es nur nicht….

Solche Veranstaltungen wie an diesem Abend führen dazu, dass die Anzahl der Tierfreunde sowie die Sensibilität dazu sich vermehren.
Während Veranstaltungen dieser Art mittlerweile mehrmals jährlich organisiert werden können, wurden diese vormals nur alle paar Jahre veranstaltet.
Über Entwicklungen dieser Art müssen wir uns freuen. Andauerndes Klagen löst nicht das Problem.
Der Wert einer Packung Zigaretten ergibt 15 kg Katzen- bzw. Hundenahrung, das Essengehen für zwei Personen beläuft sich auf min. EUR 50,00, mit diesem Betrag können fünf Hunde für eine Woche gesättigt werden.

Zumindest können Sie Personen, die in der Türkei solche Aktivitäten ausüben, so wenig wie nötig, so viel wie möglich helfen.
Bitte Unterstützen Sie solche und ähnliche Veranstaltungen.

Mit freundschaftlichen und herzlichen Grüßen

Esma Arslan

Solidarität und Interesse für Straßenhunde in der Türkei
Alev Show: Tierschutzverein in der Türkei
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